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Der letzte Tag von Borów
polnische Bauern, deutsche Soldaten und ein unvergangener Krieg
Verfasser: Schuller, Konrad
Jahr: 2009
Verlag: Freiburg [u.a.], Herder
Mediengruppe: Sachbücher Erwachsen
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Standorte: Geschichte / Nationalsozialsmus/ Schull Status: Verfügbar Vorbestellungen: 0 Frist:
Inhalt
Der Polen-Korrespondent der FAZ berichtet in der "historischen Reportage" vom letzten Tag des polnischen Dorfes Boró, bei dem mehr als 900 Menschen einer nationalsozialistischen Vergeltungsaktion zum Opfer fielen.
Wie vor gut 20 Jahren L. Rosh in Film und Buch vom "letzten Tag" des französischen Oradour berichtete, so beschreibt der Polen-Korrespondent der "FAZ" in dieser aufrüttelnden, blendend erzählten historischen Reportage nun den letzten Tag des polnischen Dorfs Borów. Am 2. Februar 1944, zu Mariä Lichtmess, fielen dort mehr als 900 Menschen einer von Wehrmacht und SS durchgeführten "Befriedungsaktion" zum Opfer. Schuller hat einige der wenigen Überlebenden zum Erzählen gebracht und Berichte von Soldaten, amtliche Dokumente und Zeugnisse ausgewertet. Als stets präsentes Subjekt der Recherche, deren Geschichte er mit erzählt, bleibt er immer konkret, nah an den Menschen und am Geschehen, um nicht nur Schicksale und Abläufe schonungslos genau zu rekonstruieren, sondern auch ihre Verarbeitung durch die überlebenden Opfer mit erfassen zu können. Exkurse zum 30-jährigen Krieg und zum Massaker von My Lai stellen das Erzählte, das für eine Vielzahl ähnlicher (kaum bekannter) Terrorakte in Polen steht, in einen allgemein gültigen, überzeitlichen Kontext. Wichtig!
Details
Verfasser: Schuller, Konrad
Jahr: 2009
Verlag: Freiburg [u.a.], Herder
Interessenkreis: Geschichte, Nationalsozialismus
ISBN: 978-3-451-30116-2
Beschreibung: 199 S.
Schlagwörter: Borów <Lublin>, Nationalsozialistisches Verbrechen, Nationalsozialismus, Polen, Massaker, Geschichte
Mediengruppe: Sachbücher Erwachsen