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nebenstehend sehen Sie ausgezeichnete Literatur, aktualisiert am 11.07.2017.

Aktuelle Buchpreise
Die Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht fest: Gerhard Falkner: Romeo oder Julia, Franzobel: Das Floß der Medusa, Thomas Lehr: Schlafende Sonne, Robert Menasse: Die Hauptstadt, Marion Poschmann: Kieferninseln, Sasha Marianna Salzmann: Außer sich.
 
Gila Lustiger ist die diesjährige Preisträgerin des Stefan-Andres-Preis für Literatur deutscher Sprache. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis fördert Literatur deutscher Sprache, als Beitrag zur europäischen Kultur und politischen Einigung Europas.
 
Der Literaturpreis der deutschen Wirtschaft 2017 im BDI geht an die Poetin Ulrike Almut Sandig. Die Begründung der Jury: „Ulrike Almut Sandig ist eine Lyrikerin, die die deutsche Sprache zu klanglich hochkomplexen Architekturen formt.“ Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
 
Margaret Atwood ist die diesjährige Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Die Jury begründet ihre Entscheidung: „Die kanadische Schriftstellerin, Essayistin und Dichterin zeigt in ihren Romanen und Sachbüchern immer wieder ihr politisches Gespür und ihre Hellhörigkeit für gefährliche unterschwellige Entwicklungen und Strömungen…“ Die Preisverleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 15. Oktober 2017, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt. Die Auszeich-nung ist mit 25.000 Euro dotiert.
 
Für seine „poetischeSprachkunst“ wird der Lyriker Jan Wagner in diesem Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Der mit 50 000 Euro dotierte Preis gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in
Deutschland. Die Gedichte des 45-Jährigen „verbinden spielerische Sprachfreude und meisterhafte
Formbeherrschung, musikalische Sinnlichkeit und intellektuelle Prägnanz“, begründete die Akademie ihre
Entscheidung.
 
Der israelische Autor David Grossman und die US-amerikanische Übersetzerin Jessica Cohen haben für „A Horse Walks Into A Bar“ den internationalen Man Booker Preis gewonnen. Einer der wichtigsten Literaturpreise Großbritanniens prämiert ausländische Werke, die ins Englische übersetzt wurden.
 
Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger (48) erhält den mit 10 000 Euro dotierten Alemannischen
Literaturpreis. Er sei ein Autor „der stillen, beharrlichen Empathie“, lobte die Jury.
 
Der deutsche Schriftsteller Andreas Steinhöfel erhält am 29. Juni den James-Krüss-Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur. Steinhöfels Werk setze Maßstäbe und zeige, wie durch intensive Arbeit an Material Sprache und im Bewusstsein erzählerischer Traditionslinien eine ganze Literatur weiterentwickelt werden könne, so die Jury. "Auch Weltoffenheit und Toleranz ist den Romanen Steinhöfels eingeschrieben." Damit knüpfe der 55 Jahre alte Autor an James Krüss an. Die mit 8000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2013 alle zwei Jahre vergeben. Die bisherigen Preisträgern waren die niederländische Autorin Joke van Leeuwen und der britische Autor Frank Cottrell Boyce.
 
Lese-Kicker 2017
Preisträger des diesjährigen LitCam „Lese-Kicker“ ist Jonas Kozinowski mit "WAS IST WAS Fußball"(Tessloff). Das Buch enthält Informationen und Fotos rund um die Fußballwelt. Der Preis wurde auf der Leipziger Buchmesse überreicht – Jonas Kozinowski erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
 
Die Autorin Annette Pehnt erhält den diesjährigen Kulturpreis Baden-Württemberg. In ihrer Literatur greift sie zeitgemäße und aktuell gesellschaftliche Themen auf und beschäftigt sich auch mit dem Bildungsbetrieb insgesamt. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Der Förderpreis geht an die Zeitschrift „allmende – Zeitschrift für Literatur“. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass die Zeitschrift mit ihren breitgefächerten Themen dazu beiträgt, dass Literatur einen gesellschaftskritischen Funktionsraum hat. Der Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.
 
Auf der Leipziger Buchmesse wurden die Nominierungen für den diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis vorgestellt. Dieser wird am 13. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vergeben. Abenteuerbücher, Mut zeigen und das Zurechtfinden in Situationen sind Themen der diesjährigen Nominierungen. Bei der Jugendjury kommen realistische Jugendbücher und Liebesgeschichten besonders gut an.
 
Der Medienpreis der AvJ (Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen) geht 2017 an die Zeitschrift „Eselsohr“. Eselsohr ist eine Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien, die den Markt beobachtet und abbildet und entsprechend thematische Artikel in ihrer Zeitschrift veröffentlicht. Die Preisverleihung fand auf der Leipziger Buchmesse statt.
 
Auch 2017 wurde der Preis der Leipziger Buchmesse in drei Kategorien vergeben. Preisträgerin in der Kategorie „Belletristik“ ist Natascha Wodin mit dem Buch „Sie kam aus Mariupol“ – es handelt von ihrer ukrainischen Mutter. In der Kategorie „Sachbuch/ Essayistik“ gewann die Autorin Barbara Stollberg-Rilinger mit ihrem Buch „Maria Theresia – Die Kaiserin in ihrer Zeit“. Eva Lüdi Kong ist mit dem bedeutendsten Werk der chinesischen Literatur „Die Reise in den Westen“ Gewinnerin der Kategorie „Übersetzung“.
 
Ausgezeichnet wird in diesem Jahr Alois Prinz – die Jury lobt sein umfassendes und bewegendes biographische Schreiben. Der Preis der deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am 17. November im Schelfenhaus in Volkach übergeben.
 
Der Illustrator Wolf Erlbruch erhält für sein Werk die höchstdotierte Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur – den Astrid Lindgren Memorial Award. Der Preis ist mit fünf Millionen schwedischen Kronen dotiert.
 
Die freie Journalistin Hatice Akyün ist die diesjährige Preisträgerin des Publizistenpreises der deutschen Bibliotheken. Die Preisverleihung findet am 2. Juni im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Bibliothekartages in Frankfurt statt. Der Preis wird durch den Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und die WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.
 

Stadtbücherei Crailsheim, Schlossplatz 2, 74564 Crailsheim, Tel.: 07951 403-3500, buecherei@crailsheim.de