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nebenstehend sehen Sie ausgezeichnete Literatur, aktualisiert am 18.04.2019.

 

Preisgekrönte Jugendbücher

Im Deutschunterricht wird oftmals erwartet, dass Schüler Bücher preisgekrönter Autoren lesen.

Folgende Auszeichnungen gibt es in Deutschland:

Deutscher JugendliteraturpreisBuxtehuder Bulle

Einige der preisgekrönten Jugendbücher gibt es auch hier in der Stadtbücherei.

Aktuelle Buchpreise
Die Autorin Sibylle Berg wird mit dem Thüringer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Jury würdigt die in Weimar geborene Schriftstellerin dafür, «in stilistischer und struktureller Klarheit» politische und gesellschaftliche Veränderungen und ihre Auswirkungen auf den Menschen zu beschreiben. Sie beteilige sich am zeitgenössischen Diskurs, sei auch in den sozialen Medien aktiv und bringe mehrere Generationen zusammen..."
 
In der Kategorie "Belletristik" geht der Pulitzer-Preis 2019 an Richard Powers für seinen Roman "The Overstory" (in deutscher Übersetzung: "Die Wurzeln des Lebens"). Den Lyrik-Pulitzer bekommt der Dichter und Übersetzer Forrest Gander. 
 
Der Autor Max Bronski hat auf der „Criminale“ in Aachen den Preis für den Kriminalroman des Jahres bekommen. Sein Buch „Oskar“ wurde auf dem Krimifestival mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Als bester Debüt-Kriminalroman wurde Jonas Guthenrath für „Skorpione“ geehrt, Preisträgerin in der Sparte „Kurzkrimi“ wurde Almuth Heuner mit ihrer Geschichte „Schwarzes Erbe“. Der Hansjörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi ging an June Perry für „White Maze“.
 
Am 21. März wurden auf der Leipziger Buchmesse die Gewinner des diesjährigen Leipziger Lesekompass prämiert. Jährlich werden in den drei Kategorien „2 bis 6 Jahre“, „6 bis 10 Jahre“ und „10 bis 14 Jahre“ Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet, die Lesespaß mit kreativen Ansätzen der Leseförderung verbinden.
 
Die Autorin Mechtild Borrmann ist mit ihrem Roman „Grenzgänger“ mit dem Preis der Stuttgarter Kriminächte für den besten deutschsprachigen Kriminalroman 2018 ausge-zeichnet worden. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Stuttgarter Autor Wolfgang Schorlau wird mit seinem Buch „Großen Plan“ mit dem besten Wirtschaftskrimi ausgezeichnet. Weitere Preisträger sind Susanne Saygin für „Feinde“ in der Kategorie „Krimidebüt“ und André Georgi für „Die letzte Terroristin“ in der Kategorie „Gesellschafts-politik“. Die Preise wurden am 29. März im Wilhelma-Theater vergeben.
Die freie Autorin Susanne Brahms wird für ihre dokumentarische Fernseharbeit https://bibliotheken.kivbf.de/crailsheim/Mediensuche/Einfache-Suche?search=Andr%C3%A9+Georgi&top=y(ARTE, 2017) mit dem Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken ausgezeichnet. In der Jurybegründung heißt es: „Der Film „Bücherjäger“ ist eine behutsame Dokumentation über die historische Funktion von Bibliotheken, die heute, vor dem Hintergrund von Krieg und Zerstörung, kaum aktueller sein könnte: Das Wiederherstellen von Handschriften in mühevoller Kleinstarbeit und unter schwierigsten Bedingungen, die Digitalisierung und das Bewahren von kulturellem Erbe werden in dem Film sehr persönlich anhand der Figuren erzählt. Damit ist es Susanne Brahms nach Auffassung der Jury gelungen, einer breiten Fernsehöffentlichkeit die Bedeutung von Wissenszugänglichkeit und dem Bewahren von kulturellem Gedächtnis zu eröffnen.“ Die Preisverleihung fand am 21. März im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Bibliothekskongresses in Leipzig statt. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.
 
Auf der Leipziger Buchmesse wurde die Kritikerin der Süddeutschen Zeitung Marie Schmidt mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2019 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
 
Bernhard Hennen wird für sein Buch „Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluchte“ (S. Fischer) in der Kategorie „Bestes Buch“ mit dem Phantastikpreis Seraph 2019 ausge-zeichnet. In der Kategorie „Bestes Debüt“ wurde Kris Brynn mit ihrem Dytopie-Roman „The Shelter – Zukunft ohne Hoffnung“ und in der Kategorie „Bester Independent-Preis“ Birgit Jaeckel für „Das Erbe der Rauhnacht“ ausgezeichnet. Die Gewinner wurden auf der Leipziger Buchmesse prämiert.
 
Maren Bonacker, freie Journalistin, Kinder- und Jugendbuchexpertin sowie Mitarbeiterin der Phantastischen Bibliothek Wetzlar wurde mit dem avj medienpreis für ihr Engagement fürs Kinder- und Jugendbuch ausgezeichnet. Bonacker sitzt in verschiedenen Kritikerjurys für Kinder- und Jugendliteraturpreise wie beispielsweise dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Den Sonderpreis Leseförderung haben Katrin Müller und Ursula Frommholz stellvertretend für die 130 Vorlesepaten der Lesewelt Berlin e.V. auf der Leipziger Buchmesse entgegen genommen.
 
Anke Stelling, Harald Jähner und Eva Ruth Wemme wurden mit dem diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse prämiert. Anke Stelling wird für ihren Roman „Schäfchen im Trockenen“ (Verbrecher Verlag“, Harald Jähner in der Kategorie „Sachbuch/ Essayistik“ für sein Buch „Wolfszeit“ (Rowohlt) und Eva Ruth Wemme in der Kategorie „Beste Übersetzung“ für „Verlorener Morgen“ (Gabriela Adamestranu, Die Andere Bibliothek) ausgezeichnet.