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Nebenstehend sehen Sie ausgezeichnete Literatur, aktualisiert am 09.11.2021.

 

Preisgekrönte Jugendbücher

Im Deutschunterricht wird oftmals erwartet, dass Schüler Bücher preisgekrönter Autoren lesen.

Folgende Auszeichnungen gibt es in Deutschland:

Deutscher JugendliteraturpreisBuxtehuder Bulle

Einige der preisgekrönten Jugendbücher gibt es auch hier in der Stadtbücherei.

Buchpreise des Jahres 2021
Emine Sevgi Özdamar wird für ihren Roman »Ein von Schatten begrenzter Raum« und Helge Hesse für sein Buch »Die Welt neu beginnen« mit dem Bayerischen Buchpreis 2021 ausgezeichnet. Der Bayern 2-Publikumspreis geht an das Buch »Über Menschen« von Juli Zeh. Frank Schätzing wurde mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt.
 
Der österreichische Schriftsteller Clemens Setz ist mit dem diesjährigen Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet worden. Die Dankrede können Sie ebensi wie die Laudatio von Ijoma Mangold nachlesen.
 
Den mit 15.000 € dotierten NDR-Sachbuchpreis erhielt in diesem Jahr die Historikerin Annette Kehnel für Ihr Buch "Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit". Darin beschreibt sie anschaulich, wie wir von nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsformen der Vormoderne lernen können.
 
Deutscher Buchpreis 2021
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wurde am 18. Oktober der Deutsche Buchpreis verliehen. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis ging an Antje Rávik Strubel für den Roman „Blaue Frau“.
 
Deutscher Kinderbuchpreis
Im Oktober 2021 wurde erstmals der Deutsche Kinderbuchpreis an Carola Wiesner für ihr Bilderbuch „Wohin gehen Freunde?“ verliehen.
Der Preis würdigt Autorinnen und Autoren von Kinderbüchern für die leseprägende Alterszielgruppe zwischen vier und acht Jahren. Aus einer Shortlist von zehn Titeln wählt eine Kinderjury das Siegerwerk aus, welches mit 100.000 Euro prämiert wird. Der Preis wird von Jasmin Schröter, Eigentümerin der Zeitfracht Gruppe, künftig jedes Jahr gestiftet.
 
Preisträger 2021 ist der Schriftsteller Leif Randt, der von dem Literaturkritiker Ijoma Mangold ausgewählt wurde. Sein Roman „Allegro Pastell“ (2020) wurde für den Leipziger Buchpreis nominiert, stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und erhielt zahlreiche positive Rezensionen. Den Förderpreis erhält die Autorin und Performerin Olivia Wenzel. Ihr Roman „1000 Serpentinen Angst“ erschien 2020.
 
Der zum ersten Mal verliehene BücherFrauen-Literaturpreis geht an die Schriftstellerin Mely Kiyak für ihr Buch Frausein. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ist mit der Statuette „Christine“ verbunden, benannt nach der Schriftstellerin und Philosophin Christine de Pizan (um 1365 bis um 1430). Das wurde auf der Frankfurter Buchmesse von den BücherFrauen bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am 5. November im Berliner Literaturhaus statt.
 
Am 16. Oktober wurde in Kassel zum 20. Mal der Kulturpreis Deutsche Sprache verliehen. Herta Müller erhielt den mit 30.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis, der undotierte Institutionenpreis ging an die Sendung „Wissen macht Ah!“ des WDR. Der Kulturpreis Deutsche Sprache wird von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache e.V. (Dortmund) vergeben.
 
Die Preisträger des Jugendliteraturpreises 2021:
Bilderbuch: „Unsichtbar in der großen Stadt"
Kinderbuch: „Irgendwo ist immer Süden",
Jugendbuch: „Sibiro Haiku"
Sachbuch: „100 Kinder"
Preis der Jugendjury: „After the fire"
Sonderpreis neue Talente Übersetzung: „Tippo und Fleck"
 
Den Buchpreis Familienroman 2021 der Stiftung Ravensburger Verlag erhält der in Berlin und Leipzig lebende Schriftsteller Dmitrij Kapitelman (35) für seinen Roman „Eine Formalie in Kiew“. Der Buchpreis Familienroman ging 2020 an die Stuttgarter Schriftstellerin Anna Katharina Hahn.
 
Der von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk gestiftete und mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm Raabe-Literaturpreis geht in diesem Jahr an Gert Loschütz für seinen Roman „Besichtigung eines Unglücks“.
 
Der Schriftsteller Norbert Gstrein erhält den Thomas-Mann-Preis 2021. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert. Der Thomas-Mann-Preis ist aus dem seit 1975 verliehenen Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck und dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste hervorgegangen und wird seit 2010 abwechselnd in München und Lübeck vergeben. Bisherige Preisträger waren unter anderem Christa Wolf, Juli Zeh, Jenny Erpenbeck und zuletzt Nora Bossong.
 
Den mit 50.000 Euro dotierten „Großen Preis des Deutschen Literaturfonds“ erhält in diesem Jahr Ulrike Draesner.
 
Die ehemalige Leistungssportlerin und Schriftstellerin Ines Geipel erhält den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis der Stadt Ingostadt. 
 
Mit einem Jahr Verspätung verlieh Bundespräsident Steinmeier den Ludwig-Börne-Preis 2020 an den österreichischen Schriftsteller und Essayisten Christoph Ransmayr.
 
Der Deutsche Sachbuchpreis geht dieses Jahr an Jürgen Kaubes Buch „Hegels Welt"Der Preis ist mit insgesamt 42.500 Euro dotiert, wobei 25.000 Euro auf den Gewinner entfallen und je 2.500 Euro auf die übrigen sieben Nominierten:
Heike Behrends „Menschwerdung eines Affen - Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung", Asal Dardans Essay- Band "Betrachtungen einer Barbarin", Mai Thi Nguyen-Kims „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit - Die größten Streitfragen wissenschaftlich geprüft", Andreas Kosserts „Flucht - Eine Menschheitsgeschichte. Von der Aufklärung bis heute", Daniel Leeses „Maos langer Schatten. Chinas Umgang mit der Vergangenheit", Michael Maars Essay-Sammlung „Die Schlange im Wolfspelz - Das Geheimnis großer Literatur" und Christoph Möllers' Untersuchung „Freiheitsgrade - Elemente einer liberalen politischen Mechanik". 
 
Der Autor Karl-Heinz Ott wird mit dem Joseph-Breitbach-Preis 2021 für sein literarisches Gesamtwerk geehrt. Das teilte die Stiftung Joseph Breitbach und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz am 10. Juni mit.
 
Der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère ist mit dem Prinzessin-von-Asturien-Preis für Literatur 2021 ausgezeichnet worden, wie die Jury mitteilt.
 
Kinder fürs Lesen begeistern: Auf der virtuellen Leipziger Buchmesse wurde der Lesekompass 2021 vergeben. Eine Jury mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen wie Kita, Bibliothek, Buchblogger etc. hat auch in diesem Jahr wieder Neuerscheinungen unter die Lupe genommen und die Auswahl in den entsprechenden Kategorien getroffen. Auf der Seite der Stiftung Lesen sind neben der Auflistung der prämierten Titel auch pädagogische Arbeitshilfen zu finden.
 
Friedenspreisträger Navid Kermani erhält 2021 den Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Seine Literatur zeige „Haltung im Angesicht von Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit", so die Jury.
 
Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben und ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien
Belletristik: Iris Hanika für Echos Kammern"
Sachbuch/Essayistik: Heike Behrend für „Menschwerdung eines Affen"
Übersetzung: Timea Tankó für die Übersetzung von Apropos Casanova. Das Brevier des Heiligen Orpheus" von Miklós Szentkuthy aus dem Ungarischen
 
Mit dem Evangelischen Buchpreis 2021 wird die Autorin Iris Wolff für ihren Roman „Die Unschärfe der Welt“ (Klett-Cotta 2020) ausgezeichnet. Diese Entscheidung gab der Vorsitzende des Evangelischen Literaturportals, Landesbischof Ralf Meister, bekannt. Er dankte der Jury, die das Buch aus 99 Vorschlägen von Leserinnen und Lesern ausgewählt hat.
 
Der 2019 bereits mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Schriftsteller Saša Stanišić erhält jetzt auch den mit 10.000 Euro dotierten Schillerpreis der Stadt Marbach. „Als Dramatiker, Philosoph und Historiker setzte sich Friedrich Schiller mit Macht und Herrschaft, Krieg und Revolution und dem Kampf um individuelle Freiheit auseinander. Themen, die auch den Lebensweg und das Schaffen des diesjährigen Preisträgers kreuzten", so begründet die Jury ihre Entscheidung. 
 
Die kurdisch-deutsche Schriftstellerin Karosh Taha bekommt die Alfred-Döblin-Medaille der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Die Akademie würdigt damit vor allem Tahas Roman „Im Bauch der Königin", in dem es unter anderem um eine Geschichte von Einwanderung und Verlust geht. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
 
Der Berliner Autor Ingo Schulze erhält den mit 20.000 Euro dotierten Preis der 15 Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Autor werde vor allem für seine literarische Bearbeitung der DDR, der Wende- und Nachwendezeit geehrt.
 
Der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste geht 2021 an die in Berlin lebende Sachbuchautorin, Essayistin, Journalistin und Übersetzerin Kathrin Passig. Aus der Begründung der Jury: „Kathrin Passig ist eine der wichtigsten und treffsichersten Diagnostikerinnen der Gegenwart. Leichthändig, in glasklarem Stil und voller Sachkenntnis schlägt sie den Bogen von den digitalen Medien zu den von ihnen ausgelösten Befindlichkeiten, von ungelösten Menschheitsrätseln zu den Tücken der Technik, von Netzgemeinschaften zur Schönheit des Prokrastinierens. Geprägt sind ihre Texte dabei von einem ebenso scharfen wie unaufgeregten Blick auf die jeweiligen ‚nächsten großen Dinger‘, die gerade für Aufregung sorgen. Mit lässigem Witz klärt sie auf, nicht ohne uns immer auch ein wenig heimzuleuchten.“
 
Marion Poschmann erhält den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis 2021 für ihren Text Laubwerk. In ihrem herausragenden Kurztext entwirft sie „eine literarische Vision für eine klimagerechte Zukunft“, so die Jury.
 
Der Marie-Luise-Kaschnitz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing geht im Jahre 2021 an die Schriftstellerin Iris Wolff. Sie wird für ihr bisher vier Romane umfassendes Gesamtwerk ausgezeichnet. Insbesondere für ihren im Herbst 2020 erschienenen Roman „Die Unschärfe der Welt”.
 
Der Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen geht an Monika Helfer. Die Schriftstellerin erhält den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis für ihren im Hanser- Verlag erschienenen Roman „Die Bagage“.